„Mit welcher Strategie wollen Sie das Unternehmen aus der Krise führen?“ – Diese Frage wird nicht nur den Managern eines Unternehmens gestellt, sondern auch den Bewerbern für eine Trainee-Stelle. Denn immer mehr Firmen nutzen sogenannte Case Studies als Element im Bewerbungsverfahren, beispielsweise im Rahmen eines Assessment Centers.
In einem Case-Study-Auswahlverfahren muss sich der Bewerber in die Lage eines Managers versetzen und wichtige Entscheidungen für das Unternehmen treffen. Er bewertet z.B., ob das Unternehmen eine Fusion eingehen, Mitarbeiter abbauen oder sein Sortiment umstrukturieren sollte – und das alles mit einer tickenden Uhr im Hintergrund.
Arten von Fallstudien
Eine Case Study (dt: Fallstudie) wird von immer mehr Firmen im Bewerbungsprozess eingesetzt, zum Beispiel als Teil des Assessment Centers. Case Studies können schriftlich oder in einem Frage-Antwort-Interview, einzeln oder in Gruppen stattfinden. Mit Gruppen-Aufgaben wollen Personaler die Teamfähigkeit der Trainees testen. Außerdem unterscheiden sich Case Studies hinsichtlich ihrer Länge. Kurzfälle bestehen aus einigen kürzeren Problemstellungen, längere Cases enthalten hingegen umfassendes Informationsmaterial und fordern eine mehrstündige Bearbeitung. Prinzipiell gilt jedoch: Oft ist die Zeit so knapp bemessen, dass der Fall oder die Fälle nicht bis ins Detail komplett zu lösen sind.