Trainee-Stelle nach Architektur-Studium als Karrierestart

Nach einem Architektur-Studium ist ein Absolvent noch kein Architekt. Nach deutschem Arbeitsrecht muss er zunächst mehrere Jahre praktisch arbeiten, bevor er sich offiziell als Architekt bezeichnen darf. Eine Trainee-Stelle ist ein erster Schritt, um praktische Arbeitserfahrung zu sammeln. Trainee-Jobs werden in Architektur-Büros angeboten. Ein Trainee lernt von einem erfahrenen Architekten, wie er Form und Design eines Objektes mit Funktionalität kombiniert. Dazu lernt der Trainee, welche Ideen technisch machbar sind.

Architekten werden überall dort gebraucht, wo Gebäude entstehen – von der Konstruktion eines Sportstadions bis zum Wohnblock. Im Zusammenspiel mit Bauingenieuren und Statikern, zwei weiteren Branchen, in denen es Trainee-Stellenangebote gibt, sorgt ein Architekt für einen möglichst reibungslosen Bau. Dabei ist es unerlässlich, dass ein Architekt auch Grundkenntnisse in den Bereichen Statik und Bauingenieurwesen hat.

Anforderungen an einen Architektur-Trainee

Im Architektur-Studium lernen zukünftige Architekten sowohl die Grundkenntnisse wie ein Gebäude konstruiert wird, als auch Spezialwissen, welches beispielsweise zum Städtebau benötigt wird. Die Grundbausteine im Studium sind unter anderem Entwurf, Gebäudekunde, Bau- und Kunstgeschichte oder auch Bauchemie und -physik. Nachhaltiges Bauen und Grundkenntnisse im Baurecht sollte ein Trainee ebenfalls schon im Architektur-Studium erlangt haben.

Einsatzbereiche von einem Trainee

Die drei Grundrichtungen in der Architektur sind Innen-Architektur, Landschafts-Architektur und allgemeine Architektur (Hochbau). In diesen Gebieten kann sich ein Trainee nach dem Studium weiter spezialisieren. Ein Trainee lernt dann „on the job“ wichtige Erfahrungswerte von gestandenen Architekten. So kann er unter verschiedenen Architekten lernen und nach dem Trainee-Programm beispielsweise im Bereich Denkmalspflege oder im Städtebau arbeiten. Je nach Fachgebiet variiert auch das Trainee-Gehalt.

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